Ich habe gerade mein Tagebuch aus dem Jahr 1992 gelesen. Damals war ich 15 und hatte schon eine – sagen wir mal – interessante Sicht auf viele Dinge. Interessant ist aber: die Grundhaltung ist geblieben.
Und erschreckend viele Dinge sind so eingetreten, wie ich sie mir mit meinem Teenager-Geist ausgemalt habe. Interessant fand ich auch, dass ich trotz aller – teilweise extremen – Schwierigkeiten, die ich hatte, immer an mich geglaubt habe. Und ich wusste immer, wer gut und wer nicht gut für mich ist. Ganz vieles könnte ich immer noch unterschreiben. Egal wie verzweifelt ich war, am Ende eines Eintrags steht immer etwas Vorausschauendes oder zumindest etwas, das auf konstruktiven Trotz schließen lässt. :-)
Eigentlich schade, dass ich als Kind und Jugendliche so selten Tagebuch geführt habe.